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Projekt PROF-Update Technique Générale
Contexte du projet:
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Im Frühjahr 2000 kam es im Projekt zu einer Trennung der Reformarbeiten für den Bereich Technique Générale von den übrigen in das Projekt involvierten Ausbildungsgängen im Enseignement Secondaire Technique. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich somit ausschließlich auf das Teilprojekt PROF Update - Technique Générale.
Für die Absolventen der Division Technique Générale wurden in einer ersten Phase der Projektarbeit sogenannte Studienanforderungsprofile für die typischen (Fach-) Hochschulstudiengänge (Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik) ermittelt. Diesen Studienanforderungsprofilen wird die gleiche Rolle wie den Berufsprofilen zukommen, nämlich die einer externen Referenz für die Ausbildung. Abgeleitet aus den Studienanforderungsprofilen wurden in der weiteren Projektarbeit die Ausbildungsbilder für die einzelnen Schulfächer erstellt. In der letzten Projektphase sollen schließlich die Rahmenlehrpläne und die Horaires et Programmes modifiziert werden.
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Produits:
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Es liegen zwei umfangreiche Erhebungsinstrumente (Fragebogen für Studierende und Fragebogen für Dozenten) vor, die bei künftigen Curriculumrevisionen eingesetzt werden können.
Als Ergebnis aus den Befragungen von ehemaligen Absolventen des Technique Générale sowie aus den Befragungen von Dozenten resultieren die Studienanforderungsprofile (SAP) für die vier Studiengänge Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. In den Studienanforderungsprofilen sind die Anforderungen an Studierende im Grundstudium festgeschrieben. Die Anforderungen beziehen sich vor allem auf übergeordnete Kompetenzen (z.B. Informationen suchen im Internet, Referate halten etc.) und fachinhaltliche Kompetenzen in den Studienfächern Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Mathematik, Mechanik und Physik, die in den vier oben genannten Studiengängen in unterschiedlichem Ausmaß gelehrt werden. Anhand typischer Aufgaben wird für jeden Studiengang exemplarisch das Anforderungsniveau in den einzelnen Studienfächern beschrieben.
Die Studienanforderungsprofile dienen als Informationsquelle vor allem für die Personen, die mit der Curriculumentwicklung betraut sind sowie für die politischen Entscheidungsträger. Darüber hinaus sollen sie jedoch grundsätzlich allen interessierten Personen zugänglich sein, d.h. Lehrern, Schülern, Eltern etc.
In den Ausbildungsbildern sind die Ziele der schulischen Ausbildung festgeschrieben. Die Ausbildungsziele sollen grundsätzlich einer Überprüfung zugänglich sein, d.h. das Ausbildungsbild stellt auch die Referenz für die Entwicklung von Prüfungsfragen und Examensaufgaben dar. Zentrale Ausbildungsziele werden veranschaulicht durch exemplarische Aufgabenbeispiele aus dem Schulunterricht vor allem der 12. und 13. Klasse. Darüber hinaus finden sich im Ausbildungsbild der verschiedenen Fächer bereits Hinweise auf Möglichkeiten zum fächerübergreifenden Unterricht.
Es wurden bisher Ausbildungsbilder für die Schulfächer Chemie, Elektrotechnik, Englisch, Informatik, Mathematik, Technische Mechanik
sowie Physik erstellt.
Im Ausbildungsbild verwendete Begriffe:
Die nachfolgend erläuterten Begriffe unterliegen keiner hierarchischen Ordnung.
Kenntnisse beziehen sich auf das Wiederholen können von Fakten und beinhalten einen Anwendungsaspekt. Kenntnisse werden erworben (durch Vermittlung oder persönliche Erfahrung) und beziehen sich meist auf eingegrenzte Wissensbereiche (Berufs-, Fachkenntnisse). Qualitatives Verständnis ist eine weitere, v.a. weiter gefasste, Facette von Kenntnissen.
Unter Fertigkeiten wird die Beherrschung einfacher Tätigkeiten und Arbeitsabläufe verstanden, die in einem Lernprozess erworben wurden und mühelos anwendbar sind. Der Begriff Fertigkeiten wird teilweise synonym mit "Techniken" gebraucht. Fertigkeiten sind routinisierte Tätigkeiten, Denk- und Arbeitsabläufe, die als standardisierte Techniken eingesetzt werden können. Voraussetzung für die Entwicklung von Fertigkeiten sind Kenntnisse.
Der Begriff Fähigkeiten bezeichnet die psychische und physische Ausgangslage einer Person, die ihr das Erbringen bestimmter Leistungen ermöglicht. Fähigkeiten können anlagebedingt oder in Lernprozessen erworben sein; sie sind i.A. überdauernder Natur. Fähigkeiten sind nicht direkt beobachtbar, sie stehen sozusagen hinter dem beobachtbaren Verhalten und ermöglichen bestimmte Leistungen in konkreten Anforderungssituationen. Die Leistungen eines Schüler sind Indikatoren seiner Fähigkeiten.
Die wissenschaftliche Begleitung der Projekte wurde in jeweils unterschiedlich starkem Ausmaß vom Institut für Bildungsforschung e.V. (IBF) in Bonn bzw. von seiner Nachfolgeorganisation Didaktik und Diagnostik - Gesellschaft für angewandte Bildungsforschung mbH (d & d) in Bad Neuenahr-Ahrweiler übernommen.
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